Präzises Handwerk vor Ort

Was für Augenoptiker gilt, kann auch auf eine Krise zutreffen. Während die Optiker Gesundheit und Sehschärfe des Auges optimieren, führt eine Krisensituation bei vielen Menschen zu Neubetrachtung und Rückbesinnung. Was sehen wir als wichtig an, worauf kommt es wirklich an?

Was so philosophisch klingt, ist im Grunde ganz konkret. Gemeint ist hier natürlich die allgegenwärtige Corona-Krise. Und acht Augenoptiker aus Flensburg und Umgebung - allesamt Eigner inhabergeführte Geschäfte, fest verbunden mit ihrem Standort und der Region. Einige als Jungunternehmer, andere schon viele Jahrzehnte lang, als Familienbetrieb seit mehreren Generationen.

Präzises Handwerk vor Ort

„Wir stellen aktuell fest, dass die allgemeine Wertschätzung für lokale Unternehmen zunimmt“, sagt Jens Bergmann, Inhaber des Optik- und Akustikfachgeschäftes Brillen Raub Akustik. Ein neues oder wiederentdecktes Bewusstsein für regionale Qualität, die man eher in kleineren, ortansässigen Einzelunternehmen findet. Hier sind Chef oder Chefin keine Angestellten, sondern mit den Geschicken des Unternehmens eng verbunden. Sie sind nicht nur Geschäftsführer, sondern auch Eigentümer. Sie packen aktiv mit an. All das schafft eine besondere Verantwortlichkeit und Verbundenheit. Nicht zuletzt auch in Bezug auf Mitarbeiter und Kunden. Ihr Geschäft ist eben keine Filiale unter Vielen, die von einem fernen Firmenstandort gelenkt werden.

Ob gründlicher Sehtest oder die Auswahl einer neuen Brille - für die Optiker und ihre Mitarbeiter ist es wichtig, sich für die Belange der Kunden ausreichend Zeit zu nehmen. „Unser Service und unsere Leistungen werden nicht von einem vorgegebenen Zeitschema eingeengt oder mit der Stoppuhr abgearbeitet.“

Inhabergeführte Optiker haben zudem die eigene Werkstatt in ihren Räumlichkeiten, wo sie und ihre Mitarbeiter unter anderem Brillengläser schleifen, Gestelle anpassen und Reparaturen durchführen. Auch Sonderanfertigungen werden dort erledigt. Verlässliches und solides Optikerhandwerk vor Ort. Dass dies heutzutage nicht mehr selbstverständlich ist, zeigt die Reaktionen mancher Kunden, wenn sie zur Abholung kommen: „Ist meine Brille denn schon da?“, fragen sie. „Die war gar nicht weg“, sagt Jens Bergmann dann. Wenn nichts weggeschickt werden muss, geht es eben schnell mit der neuen Brille und die kaputte Sehhilfe kann nach einer Stunde wieder heil sein.

Der Beruf des Augenoptikers ist vielschichtig und komplex. Er ist nicht nur Techniker, Physiker und Handwerker, sondern auch Dienstleister, Kaufmann, Stilberater und Psychologe in einer Person, wie der Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) zusammenfasst. Stetige Qualifikation und Weiterbildung spielen daher bei den acht Optikern eine große Rolle. Sie nehmen an zeitintensiven, fachspezifischen Fortbildungen teil; ihre Mitarbeiter sind als Augenoptikermeister oder Gesellen ebenfalls vom Fach.

Auch lokale Unternehmen müssen und können mit der technologischen Entwicklung Schritt halten: „Unser Ziel ist, auf hohem, sogar höchsten technischen Niveau zu arbeiten und bestmögliche Lösungen für das Sehen zu bieten“, sagen die acht Inhaber.

Mit Augenmaß in die Zukunft

In Zeiten, die umfassende Veränderungen und Unsicherheiten mit sich bringen, erkennen viele von uns den Wert von Beständigkeit und Zuverlässigkeit. Statt häufiger Fluktuation, wie oftmals bei Filialisten üblich, wollen die inhabergeführten Fachgeschäfte ihren Standort und ihre Nähe zum Kunden bewahren. Auch oder gerade unter schwierigen Bedingungen: „Die einen kommen und gehen, wir bleiben“. Wer sich umsieht, erkennt: Ihre Läden prägen das Stadtbild und die Einkaufstraßen. Die Geschäfte Brillen Raub Akustik von Jens Bergmann, Optik Gloyer von Sarah Marie Gloyer, Drews Optik von Jens Drews und Asmussen Optik von Julian Thomsen sind als bekannte Namen und feste Größen in Flensburg etabliert. Inga Ehler führt das langjährige Familiengeschäft Ehler Optik und Akustik im Stadtteil Mürwik weiter. Birte Meyer ist mit Die Brille in der Nordstadt ansässig, Thomas Matthiesen mit MediTon in Engelsby. ColiBri Optic + Akustik von Olaf Gerhardt ist in den Nachbargemeinden Glücksburg und Harrislee vertreten.

Der Blick der acht Unternehmer richtet sich klar auf die Zukunft: „Wir wollen nach wie vor für unsere Kunden da sein und hoffen auf eine baldige, schrittweise Rückkehr zum normalen Betrieb - natürlich unter Einhaltung der gesetzlichen Auflagen und Hygienevorschriften.“

Anett Brillat / Flensburger Tageblatt

Erste gemeinsame Netzwerktreffen der Flensburger Gilde, der IG City und IG Rote Straße

Knapp 50 Leute aus Politik und Wirtschaft sind dem Aufruf der City Flensburg, IG Rote Straße und der Flensburger Gilde e.V. zum 1. Netzwerktreffen gefolgt. Die gesamte Flensburger Kaufmannschaft hat gezeigt, dass es ein Miteinander gibt.

Es war, ist großartig!

Danke an GOSCH Flensburg für das mega Buffet.
Danke an die Eis Arena Nord Stadtwerke für das mega Erlebnis des Eisstockschiessens.

Danke an Udo Fischer für die stimmungsvollen Bilder des Abends.

Ihr seid großartig ❤.

Der Einzelhandel kommt unter die Design-Lupe….es geht in die nächste Runde

Foto: Förde-Fotograf Fischer
Hier mit: Fachschule für Technik und Gestaltung (Dr. Ing Susanne Krosse, Stina Walzer); Förde-Fotograf Fischer/Udo Fischer/und Maike Fischer; IHK Flensburg


Nach sechs Wochen geht es beim „Design-Check“ in der Flensburger Innenstadt in die nächste Runde. Studierende der Fachschule für Technik und Gestaltung stellten dem Fotografen Udo Fischer ihre Konzepte vor. Dabei haben sie wichtige Infos zum Ablauf in dem Laden bekommen, die sie jetzt in die Arbeit einfließen lassen können.

Die Ladengestaltung des Förde-Fotografen in der Rathausstraße ist aber nicht das einzige „Design-Check“-Projekt: Auch bei „Das kleine Saathaus“ in der Friesischen Straße und der „Galerie Bilder im Hof“ haben die Studierenden ein grobes Aufmaß erstellt. Jetzt wird die Aufgabe formuliert, erst danach beginnt die Arbeit am eigentlichen Entwurf.

 

Wird die Innenstadt benachteiligt?

Julian Heldt  Flensburg Die Kaufmannschaft und Gastronomie zeigen sich geschlossen. Die Interessensgemeinschaften Flensburger Gilde, Flensgefühl, Rote Straße und City Flensburg haben bis in die Nacht getagt und die aktuelle Situation der Innenstadt nach dem Corona-Lock-Down bewertet.

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Der Einzelhandel kommt unter die Design-Lupe

Ein neues Projekt soll Impulse für die Geschäfte in der Innenstadt liefern.

Von Till H. Lorenz 

FLENSBURG Die Welt des Handels verändert sich – und dies rasant. Der Einzelhandel sieht sich neuen Einkaufsgewohnheiten gegenüber und der wachsenden Konkurrenz aus dem Internet. Auch die Geschäfte in der Flensburger Innenstadt bekommen dies zu spüren. Ein neues Projekt soll ihnen nun unter die Arme greifen und neue Ideen in die Ladenzeilen der Stadt bringen.

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Die Geisterbaustelle

Neun Tage lang wird ein Bürgersteig in Flensburg für Leitungsarbeiten der Telekom gesperrt – Anlieger kritisieren Untätigkeit

Plötzlich wurde der Bürgersteig an der Rathausstraße für Bauarbeiten gesperrt. Fußgänger mussten die Straßenseite wechseln.

Von Gunnar Dommasch

FLENSBURG Schilda istüberall. Nicht selten auch in Flensburg. In dieser Stadt treibt das „Baustellen-Management“ die seltsamsten Blüten. Unlängst erst in der Rathausstraße. Neun Tage lang sah hier alles nach einer Baustelle aus. „Doch niemand kam, um zu arbeiten“, kritisieren Anlieger. Erst auf derenDruckwurde der ganze Zinnober wieder abgebaut. Die ausführendeFirmawehrt sich. Die Arbeiten, so ihr Argument, hätten witterungsbedingt nicht fortgeführt werden können.

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Gemeinsam mit dem SH:Z Medienhaus unterstützen wir gern die Aktion der Lesepaten!

„Wir lieben unsere Stadt undwollen uns gemeinsam für sie stark machen“, sagt der engagierte Vorsitzende „Dazu gehört auch, unsere Schulen bestmöglich zu unterstützen und zu fördern.“Mit einer sh:z-Lesepatenschaft für das Alte Gymnasium will die Flensburger Gilde ihren Teil dazu beitragen, dass junge Menschen einen Blick für ihre Heimat behalten. „Unsere Stadt brauchtmutige Menschen, die eineMeinung haben und sie auch vertreten können“, so Jens Drews. 

Den ganzen Artikel zum Download gibt es hier!

Unser FlensGuide jetzt auch auf dänisch!

Wir haben keine Mühen gescheut und die aktuelle Ausgabe unseres "FlensGuide" ins dänische übersetzen lassen. Die dänischen Minderheit in Flensburg und die vielen Besucher aus unserem nördlichen Nachbarland haben stets einen großen

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Über Uns

In dem Verein „Flensburger Gilde“, vormals „IG Die Große e.V.“, der 2005 gegründet wurde, sind nun viele Unternehmen aus allen Bereichen des Wirtschafslebens vereint. Freiberufler ebenso wie Gastronomen, Hoteliers und Vermieter sowie Kaufleute aus allen Branchen haben erkannt, dass nur gemeinsames und gebündeltes Vertreten von gleichen Interessen Erfolge bringen kann. Unser Ziel ist es, die Kompetenzen der Einzelnen zu bündeln und hieraus Arbeitsgruppen zu entwickeln die die Individualität der Innenstadt von Flensburg schützt und als Marketing Instrument nach außen nutzt. Ein neues lukratives Netzwerk für Kaufleute zu schaffen und neue Geschäftsideen zu entwickeln.